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Save Our Social Europe Europäische Konferenz Wien, 2. - 3. Februar 2006 Universitätscampus, Spitalgasse 2, 1090 Wien Die Vorgeschichte Im März 2000 haben die europäischen Staats- und Regierungschefs beschlossen, Europa bis 2010 „zum dynamischsten und wettbewerbsfähigsten wissensbasierten Wirtschaftsraum der Welt“ zu machen, fähig zu nachhaltigem Wirtschaftswachstum mit mehr und besseren Arbeitsplätzen, einem größeren sozialen Zusammenhalt unter Berücksichtigung der Umwelt. Diese sogenannte „Lissabon Strategie“ war ursprünglich auf den drei gleichwertigen Säulen Wirtschaft, Beschäftigung und sozialer Zusammenhalt aufgebaut. Die soziale Komponente wurde aber immer mehr in den Hintergrund gedrängt und heute, fünf Jahre später, ist sie fast gänzlich von der europäischen Tagesordnung verschwunden. Trotz der Fortschritte in einigen Mitgliedsstaaten gibt es in Europa heute 19 Millionen Arbeitslose, mehr als 72 Millionen Menschen sind von Armut bedroht.Save Our Social Europe. Gemeinsam mit den BürgerInnen Europas werden Forderungen zur sozialen Sicherung der Menschen in Europa erhoben. Dennoch vertreten einige europäische PolitikerInnen nach wie vor die Ansicht, dass Sozialpolitik nur ein Nebenthema ist, während das Hauptziel für sie darin besteht, den „freien“ Wettbwerb zu fördern. Das Ergebnis dieser Entwicklung ist, dass immer mehr Menschen ihr Vertrauen in das europäische Projekt und seine RepräsentantInnen verlieren. Damit die Menschen in Europa sich in der rapide verändernden Welt sicher fühlen, bedarf es der besten Aus- und Weiterbildung sowie eines entsprechenden sozialen Schutzes. Was wir tun Daher startet die Volkshilfe Österreich zusammen mit den Partnerorganisationen von solidar die Kampagne. Zum Auftakt der Kampagne lädt die Volkshilfe Österreich während der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft zu einer europäischen Konferenz nach Wien ein. Internationale ExpertInnen aus Wissenschaft, Politik, Gewerkschaften und Zivilgesellschaft diskutieren im Rahmen der Konferenz zentrale Fragen zur Zukunft des europäischen Sozialmodells. Spannende Diskussionen sind garantiert.
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